Die Verfolgungsgeschichte der Göttinger Sinti Kaiserreich, Weimarer Republik, Nationalsozialismus und Bundesrepublik Deutschland bis 1980 🔍
Rainer Driever Vandenhoeck & Ruprecht. ein Imprint der Brill Deutschland GmbH, Studien zur Geschichte der Stadt Göttingen, 26, 2025
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描述
Der Umgang mit der Minderheit der Sinti war geprägt von Abwehr, Misstrauen und Kriminalisierung und hat eine mindestens 200-jährige Geschichte. Rainer Drievers Untersuchung widmet sich der allgemeinen Entwicklung und – parallel dazu – der Situation der Sinti in Göttingen. Sie setzt im Kaiserreich ein und zeigt eine stetige Verfeinerung der Überwachung bis hin zu Fingerabdruckverfahren und der vollständigen Erfassung der Fahrenden. Die Entwicklung dieser Verfolgungsgeschichte kulminierte im Völkermord der Nationalsozialisten, fand damit aber nicht ihr Ende. Der antiziganistische Konsens der Gesellschaft im Nachkriegsdeutschland zeigte sich auch in Göttingen deutlich. Er vereinte Gesellschaft, Kommunen, Behörden und Gerichte. Dabei spielte eine große Rolle, dass der Völkermord an Sinti und Roma keinen Platz im öffentlichen Bewusstsein hatte.
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Germany, Germany
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26
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Table of Contents
Vorwort
Grußwort
Zur Begrifflichkeit
1. Deutsches Kaiserreich und Weimarer Republik
1.1 Einleitung
1.2 Überwachung und Ausgrenzung
2. Kaiserreich und Weimarer Republik
2.1 Abschiebungen Ortsfremder
2.2 Repression gegen Durchreisende
2.3 Verfeinerung der Überwachung: Fingerabdruckverfahren
2.4 Gerüchte – Hauskauf in der Burgstraße
2.5 Neue Stellplätze und die Routine der Abschiebung: Die Situation ab 1930
2.6 Exemplarisches Beispiel: Heinrich Weiß und seine Familie
3. Die Göttinger Sinti – Kaiserreich und Weimarer Republik
3.1 Die Familie Gottfried Weiß – von der Schwierigkeit, an einem Platz zu bleiben
3.2 Die Kinder von Karoline und Gottfried Weiß
4. Die Zeit des Nationalsozialismus
4.1 Das Vorgehen der Polizei gegen ortsfremde Sinti
4.2 Allgemeine Entwicklung
4.3 Reichsbürger- und Blutschutzgesetz
4.4 Perfektionierung der polizeilichen Erfassung
4.5 Runderlass »Bekämpfung der Zigeunerplage« im Juni 1936
4.6 Rassenbiologische Erfassung (Überblick 1936 bis 1941)
4.7 Weiterer Ausbau der bisherigen Restriktionen 1937–38
4.8 Wahlen
4.9 Aktion »Arbeitsscheu Reich«
4.10 Runderlass »Bekämpfung der Zigeunerplage« vom 8. Dezember 1938
4.11 »Festsetzungserlass«
4.12 Städtischer Alltag
4.13 Auschwitzerlass
5. Angehörige der Minderheit in Göttingen während der NS-Zeit
5.1 Anna Stein
5.2 Familie Auguste und August Weiß
5.3 Familie Karoline und Gottfried Weiß
5.4 Martha und Max Weiß
5.5 Anna und Karl Weiß
5.6 August Weiß
5.7 Christian Oskar Weiß
5.8 Emma und Emil Herzberger
5.9 Anton Pohl
6. Die Insassen des Provinzial-Erziehungsheims Göttingen
6.1 Heinrich Weiß
6.2 Heinz Weiß
6.3 Franz Weiß
6.4 Hugo Grothe
6.5 Karl Dettmer
6.6 Karl-Brunetto Weiß
6.7 Max Strauss
6.8 Rigoletto Weiß
7. Sinti, die ab Mai 1945 nach Göttingen übersiedelten
7.1 Willy Franz
7.2 Paula Hödel
7.3 Julius Weiß
7.4 Adelheid Hödel
7.5 Hans-Gustav Weiß
7.6 Gertrud Hödel
7.7 Johannes (Johann) Weiß
7.8 Weidemann Weiß
7.9 Karl Weiß
7.10 Philipp und Franz Weiß
7.11 Christina Weiß
7.12 Opfer der Mai-Deportation 1940
7.12.1 Helene Weiß
7.12.2 Eduard Weiß
7.12.3 Anna Weiß
7.12.4 Robert Weiss
7.12.5 Thomas Weiß
7.12.6 Erich-Otto Weiß
7.12.7 Robert Weiß
7.12.8 Rosette Weiß
7.12.9 Elfriede Weiß
7.12.10 Gerda Trollmann
7.12.11 Reinhold Weiß
8. Die Situation nach Kriegsende
8.1 Grundlagen der Versorgung
8.2 Kreis-Sonderhilfsausschuss
8.3 Kontinuitäten: Polizeiliche Verfolgung und Delinquenzbehauptung
8.4 Stadtverwaltung: Erfassung und Listen
8.5 Sinti im Blick der Stadtverwaltung – Stellplätze für Wohnwagen
8.6 Der Schützenplatz
8.7 Wohnen – stadteigene Häuser und Baracken
8.7.1 Die Familie Helene und Alois Kos
8.7.2 Die Familie Renate und Christian Weiß
8.8 Wohnen – die Suche nach Lösungen
8.9 Pastor Althaus oder der Blick von außen
8.9.1 Gemeinsame Lösungen?
8.9.2 Kindergarten: Segregation oder Integration?
8.10 Beginnende Selbstorganisation
9. Quellen
10. Literatur
开源日期
2025-03-14
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